2. September 2026

Narben


So viele Narben liegen unter meiner Haut
Und die meisten wird niemals jemand sehn
Wie ein Knochen an dem man immer wieder kaut
Und so oft wollt ich auch übern Jordan gehn


Ich steh vor einem Spiegel seh mich an
Und frage mich so oft wie das alles ging
Das ich mich noch immer darin sehen kann
Und nicht längst an irgend einer Stelle hing


Ich kann es sagen wie es ist
Weil du nie alleine bist


Denn wer aufgibt hat verloren
Und sieht nicht den Rattenschwanz
Und die Bastarde von Gestern
Bitt ich morgen nicht zum Tanz

Meine Narben bleiben hier
Ich zeig sie dir


Ich trat in jede Scheisse oder wurd damit beworfen
Aussenseiter blieb ich stets
Das Seelenheil verworfen
Mein Kopf sehr oft ohne Körper unterwegs


Die Welt ist voller Abschaum
Wie eine Gargamel Armee
Ich der Schlumpf in einem Alptraum
Wünscht sich das aufwachen so sehr


Ich kann es sagen wie es ist
Weil du nie alleine bist


Denn wer aufgibt hat verloren
Und sieht nicht den Rattenschwanz
Und die Bastarde von Gestern
Bitt ich morgen nicht zum Tanz

Meine Narben bleiben hier
Ich zeig sie dir


Diese Narben werden bleiben
Und heilen werden diese nie
Sie lassen mich gern leiden
Doch ich geh nicht auf die Knie


Ich kann es sagen wie es ist
Weil du nie alleine bist


Denn wer aufgibt hat verloren
Und sieht nicht den Rattenschwanz
Und die Bastarde von Gestern
Bitt ich morgen nicht zum Tanz

Meine Narben bleiben hier
Ich zeig sie dir